Ja, das betrifft Unfallschäden, die durch einen Mangel am Fahrzeug entstehen und der Mangel dem Arbeitgeber nicht bekannt war bzw. sein konnte. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn ein poröser Reifen am Wagen platzt und dadurch ein Unfall entsteht. Der Arbeitnehmer ist selbst für den Zustand und die Verkehrstauglichkeit des Fahrzeugs verantwortlich. Der Arbeitgeber hat diesbezüglich keinerlei Einwirkungsmöglichkeiten. Diese Aspekte sind im Rahmen einer angemessenen Risikoverteilung zu berücksichtigen mit der Folge, dass der Arbeitgeber für solche Schäden nicht haftet. Dies entschied am 17.10.2005 das Landesarbeitsgericht Düsseldorf (Aktenzeichen 14 Sa 823/05).

Stand: 02.03.2006   Quelle: Nordkurier